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FCI Standard

Bearded-Collies Flying Dancers > Rasseporträt

Der Standard
Quelle: Bearded Collie Club Schweiz

F C I - Standard Bearded Collie
No. 271, 1.12. 1989 Ursprung : Grossbritannien / 24.6.1987
Übersetzung: Frau Dr. Elke Jarnut




Allgemeines Erscheinungsbild:

schlanker, drahtiger, aktiver Hund, länger als hoch im Verhältnis von ungefähr 5 : 4, gemessen vom vordersten Punkt des Brustbeins bis zu den Sitzbeinhöckern. Hündinnen dürfen geringfügig länger sein. Trotz kräftigen Körperbaus sollte der Hund einen guten Bodenabstand zeigen und nicht zu schwer wirken. Der aufgeweckte, forschende Ausdruck ist ein kennzeichnendes Merkmal dieser Rasse.


Charakteristika:

aufmerksam, lebhaft, selbstsicher und aktiv.


Wesen:

zuverlässig, intelligenter Arbeitshund, ohne Anzeichen von Nervosität oder Aggressivität.


Kopf und Schädel:

Kopf in richtigem Verhältnis zur Körpergrösse. Schädel breit, flach und quadratisch. Der Abstand zwischen Stop und Hinterhauptbein ist gleich der Breite zwischen den Ohröffnungen. Der Fang ist kräftig und entspricht in der Länge dem Abstand zwischen Stop und Hinterhauptbein. Der Gesamteindruck ist der eines Hundes mit kräftigem Fang und einem Schädel der viel Raum für das Gehirn bietet. Mässiger Stop. Nasenschwamm gross und quadratisch, meist schwarz, bei blauen und braunen Hunden jedoch normalerweise der Hautfarbe entsprechend. Nasenschwamm und Lefzen einfarbig ohne Tupfen oder Flecken. Die Pigmentierung der Lefzen und der Lidränder ist der Farbe des Nasenschwamms angepasst.


Augen:

im Farbton auf die Farbe des Haarkleides abgestimmt, weit auseinanderliegend und gross, sanft und liebevoll, nicht hervortretend. Augenbrauen nach oben und nach vorn gewölbt, jedoch nicht so lang, dass die Augen verdeckt werden.


Ohren:

von mittlerer Grösse und hängend. Bei Aufmerksamkeit heben sie sich im Ansatz bis zur Höhe des Schädels, aber nicht darüber hinaus und lassen den Schädel breiter erscheinen.


Fang / Gebiss:

Zähne gross und weiss. Kräftiger Kiefer, möglichst mit einem perfekten, reglmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.Zangengebiss erlaubt, aber nicht erwünscht.


Hals:

mässig lang, muskulös und leicht gebogen.


Vorhand:

Schultern gut schräg nach hinten liegend. Läufe gerade und senkrecht, mit kräftigen Knochen, rundherum mit zottigem Haar bedeckt. Vordermittelfuss biegsam, jedoch ohne Schwäche.


Körper:

die Rückenlänge ergibt sich aus der Länge des Brustkorbs nicht aus der Länge der Lendenpartie. Rücken gerade, Rippen gut gewölbt, aber nicht tonnenförmig. Lendenpartie kräftig, Brustkorb tief, mit viel Platz für Herz und Lunge.


Hinterhand:

gut bemuskelt mit kräftigen Unterschenkeln, gut gewinkelten Kniegelenken und tiefstehenden Sprunggelenken. Der Hintermittelfuss steht im rechten Winkel zum Boden und befindet sich im normalen Stand gleich hinter einer von den Sitzbeinhöckern gedachten senkrechten Linie.


Pfoten:

oval geformt mit gut gepolsterten Ballen. Zehen gewölbt und gut geschlossen. gut mit Haar bedeckt, auch zwischen den Ballen.


Rute:

tief angesetzt ohne Knick oder Drehung und so lang, dass der letzte Rutenwirbel mindestens bis zu den Sprunggelenken reicht. Im Stand oder im Gehen niedrig mit einem Aufwärtsschwung an der Spitze, bei schnellerer Gangart auch ausgestreckt getragen. Niemals über dem Rücken getragen. Üppig mit Haar bedeckt.


Gangart / Bewegung:

geschmeidig, gleichmässig fliessend und weit ausgreifend, bei einem Minimum an Anstrengung raumgreifend.


Haarkleid:

doppelt, mit weicher, pelziger und dichter Unterwolle. Deckhaar glatt, hart kräftig und zottig, weder wollig noch lockig, obgleich eine leichte Wellung erlaubt ist. Länge und Dichte des Haarkleides ausreichend, um Schutz zu bieten und die Form des Hundes zur Geltung zu bringen, jedoch nicht soviel, dass die natürlichen Linien des Körpers verwischt werden. Dass Haarkleid darf in keiner Weise getrimmt werden. Nasenrücken spärlich mit Haar bedeckt, wobei dieses an den Seiten etwas länger ist, gerade ausreichend um die Lefzen zu bedecken. An den Wangen, den unteren Lefzen und unter dem Kinn nimmt das Fell zur Brust hin an Länge zu und bildet den tpischen Bart.


Farbe:

schiefergrau, rötlich rehfarben, schwarz, blau, alle Schattierungen von Grau, Braun und Sandfarben, mit oder ohne weisse Abzeichen. Wenn Weiss vorkommt, tritt es am Fang, als Blesse auf dem Schädel, an der Rutenspitze, auf der vorkommt, darf der Ansatz der weissen Haare nicht über die Schulter hinausreichen. Weiss sollte oberhalb der Sprunggelenke nicht an den Aussenseiten der Hinterläufe auftreten. Leichte lohfarbene Abzeichen sind an den Augenbrauen, auf der Innenseit der Ohren, auf den Wangen, unter der Schwanzwurzel und an den Läufen an den Übergangsstellen zwischen Weiss und der Grundfarbe erlaubt.


Grösse / Gewicht:

ideale Schulterhöhe Rüden: 53 bis 56 cm,
Hündinnen : 51 bis 53 cm. Die Gesamtqualität und Proportionen sollten vorrangig gewürdigt werden, übertriebene Abweichungen von der Idealgrösse sollten jedoch nicht gefördert werden.


Fehler:

jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler in
genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.


Anmerkung:

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

 
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